Folgende zwei Fragen haben mich in letzter Zeit beschäftigt:
1) Wie präsentiert man am Besten die Meta Navigation?
2) Wie verhalten sich Meta Navigations Links zu anderen Links auf einer Website?
Bei Ginetta™ haben wir den Grundsatz, dass Design konsequent sein muss – ohne Ausnahme. Deshalb halten wir zum Beispiel die Farbgebung von Links durchgehend gleich. Kürzlich dachte ich mir, Meta Navigations Links können grundsätzlich weniger gewichtet werden, als Links in der Haupnavigation oder weiterführende Links im Inhaltsbereich.
Erfahrungsgemäss lernen Benutzer hinzu. Mittlerweile sind sie es sich gewohnt , dass die Meta Navigation im Kopf- oder Fussbereich einer Website ihren Platz hat. Dies gilt es zu berücksichtigen.
Folglich haben wir im Team zwei Gestaltungsregeln für die Meta Navigation aufgestellt:
Meta Navigation Links sollen, wenn es der gesetzte Fall zulässt, weniger gewichtet werden als alle anderen Links.
Meta Navigation Links müssen nicht zwingend auf den ersten Blick als Links erkennbar sein. Benutzer wissen intuitiv, dass sie klickbar sind.
Was denkt ihr? Seid ihr ebenso der Meinung, dass der Meta Navi ein anderer Kontext zugrunde liegt als anderen Links?
Ja, wir handhaben das auch so, dass die Metanavigation durchaus weniger gewichtet oder anders ausgezeichnet werden kann als die Hauptnavigation. Wichtig ist dann wohl einfach, dass sie an einem geläufigen Ort ist (z.B. ganz oben), als Liste erkennbar ist (mehrere Navigationspunkte, mit einem Trennzeichen getrennt) und im Idealfall Navigationsbezeichnungen besitzt, die man ebenfalls bereits kennt (wie 'home', 'kontakt', etc.).
(28.01.11 - 14:13)
Creative Mornings ist ebenfalls ein regelmässig stattfindender Event, der meist innerhalb von wenigen Minuten ausgebucht ist. Am letzten Freitag hörten wir von Nicola Forster, Präsident von foraus, was ihn antreibt, wie er arbeitet und wie seine Ziele aussehen.

Nicola Forster (Foto von Michael Schmid, x-foto.ch )
Der Anlass fand dieses Mal in der Bar «dini Mueter» statt. Ein gemütlicher Ort der zum Verweilen einlädt, mitten im multikulturellen Kreis 4. Neben dem ausgezeichneten Kaffee mit viel Milchschaum, den spannenden Gesprächen unter anderem mit Christoph Hess und dem Ginetta-Team, war die Präsentation von Nicola Forster der Hauptact.

Andrea, Valérie, Genc und Christoph von Kublé (Foto von Michael Schmid, x-foto.ch )
Nicola Forster ist Jurist, Initiator und Präsident vom Forum Aussenpolitik (foraus). foraus ist ein unabhängiger Think-Tank. Dieser engagiert sich mit wissenschaftlich fundierten Diskussionsbeiträgen für eine offene Schweizer Aussenpolitik.
Ich bin beeindruckt von Nicolas Rede, man spürt seine Leidenschaft für dieses Thema und das Funkeln in seinen Augen. Völlig frei und ungezwungen spricht er über seine Ziele mit foraus. Er ist überzeugt, dass das Forum eine grosse Zukunft hat und engagiert sich deshalb heute 100%, ohne Gegenleistung und mit viel Herzblut.
Ich bewundere diese Selbstlosigkeit, gleichzeitig kann ich es gut nachvollziehen. Erinnere ich mich doch gerne an meine Anfänge als Unternehmerin. Ein Think Tank aufzubauen und einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen, hat schliesslich einige Parallelen zum Aufbau einer Firma/Start-up. So twittert, facebooked und blogged auch foraus in der virtuellen Welt. In der realen Welt trifft man den Präsident an Veranstaltungen, beim Feierabend-Drink und Networking mit Gleichgesinnten in der ganzen Schweiz.
Wir wünschen Nicola Forster mit seinem Vorhaben alles Gute und viel Erfolg! Weitere Bilder vom Event gibts auf Flickr.
Aber von Vorne und wie es dazu kam: Eingeladen wurde das Ginetta-Team von unseren Freunden und Partnern der Cmsbox zum Weihnachtsausflug. Wir wussten nicht wohin es gehen würde, nur warme Kleidung musste ins Gepäck.
Da kein Schnee lag in Summiswald, wurden wir vom Kreativ Trainings Team nicht mit Schneeschuhen empfangen, sondern spazierten gemeinsam auf einen nahegelegenen Hof. Das Feuer vor dem Tipie brannte bereits und ich freute mich insgeheim auf den ersten Glühwein. Doch weit verfehlt, den erst gab es eine Aufgabe zu lösen.

Die Aufgabe war uns schnell klar. Nur die Frage blieb offen: wie schafften wir die Hindernisse zu überwinden, ohne vom 30cm über dem Boden schwebenden Seil runterzufallen? Wir sind doch keine Seiltänzer!! Unsere Stärke liegt jedoch darin, Problem zu analysieren und lösungsorientiert zu arbeiten. Nach reiflicher Überlegungen hatten wir die 6 Problemstellen analysiert und die Vorgehensweise war mehr oder weniger klar. Der Uhrzeiger war schon reichlich fortgeschritten und so war es Zeit für den Proof of Concept. Die beiden grossen Männer, Chris und Pit, schickten wir als Erste ins System.
Die beiden hatten keine leichte Aufgabe. Besprochenes musste erst umgesetzt und getestet werden. Einiges neu überlegt und ausprobiert werden.
Hinter den Beiden folgte das ganze Team. Zusätzlich zum Team, musste ja auch der Erdball, die Schwimmbrille, die Bettflasche und das Kesseli mit auf die Reise. Kommt eines der Objekte nicht in den Ziel, gibts Abzug. So auch für die Teammitglieder die vom Seil fallen sollten...
Der Erdball bzw. unser geliebtes World Wide Web wurde uns zum Verhängnis. Es kostete extrem viel Zeit mit diesem Gegenstand die Probleme zu überwinden. Nach einem Milestone Briefing entschlossen wir uns, dass WWW aufzugeben. Ein zu grosses Hindernis, das viel Zeit und Punkte kostet. Danach gings flotter voran.

Genc war unser Googler. Er durfte während der ganzen Zeit «googlen», sprich er hatte die Schwimmbrille auf und sah überhaupt nichts. In Begleitung von Chrigi und mir, schaffte Genc mit seiner Lockerheit und viel Vertrauen, die Hindernisse fast problemlos zu überwinden. Durch die Konzentration und den gemeinsamen Wille, die Aufgabe als Team erfolgreich zu bestehen, dachte ich nicht mal mehr daran wie kalt es hier draussen eigentlich war.

Schlussendlich waren wir alle im Ziel. Nach einigen Punktabzügen, bedingt durch den Verlust des World Wide Webs (wer braucht das schon?!), das Ausschütten des Wassers und einmaligen Abstehen eines Teammitgliedes, übertraffen wir unsere erwartete Punktezahl sogar! Glücklich und stolz strahlten wir uns alle an. Und jetzt gabs auch den langersehnten Glühwein am Feuer, den ich jetzt umso mehr genoss!
Genossen hab ich auch den Ausflug mit dem Cmsbox Team! Es war für mich äusserst spannend zu beobachten (mich selber eingeschlossen) wer, welches Problem wie in Angriff nahm. Und bereichernd zugleich mit diesen Leuten einen ausgelassenen Abend zu verbringen. In diesem Sinne herzlichen Dank an die Cmsbox für den tollen Ausflug. Besten Dank aber auch für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bisher und ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Projekte im nächsten Jahr!