
Foto: Barbara Hess
Als W28 wird das Gebäude bezeichnet, sinnbildlich für den Standort an der Weyermannsstrasse 28 in Bern. Bewohnt wird das W28 von Architekten, Gestaltern, Filmschaffenden, Audiodesignern, Treuhändern, Fotografen und weiteren interessanten Menschen. Eine Hausgemeinschaft im grossen Stil mit WG-Charakter, aber mit eigener Putzequippe.
Kaffeemaschine, Dusche und Sitzungszimmer stehen allen Mietern zur Verfügung und können nach Belieben genutzt werden. In der Gemeinschaftsküche wird so mancher Schwatz gehalten oder auch mal ein Geschäft abgewickelt – und natürlich gekocht. Immer wieder bietet sich ein Hobbykoch an, der die Verpflegung für die ganze Truppe übernimmt. Das ist noch nicht alles: Sportbegeisterte können sich im nahegelegenen Bremgartenwald so richtig austoben.
Bereits einen Arbeitsplatz bei uns bezogen hat die Fotografin Barbara Hess (pictura.ch). Für den Sitz ihrer Modelagentur «EDGY» hat sie ebenfalls unsere Räumlichkeiten gewählt. Roman Droux (memox.ch) ist seit mehreren Jahren Mieter hier und ebenso im Dachstock angesiedelt.
Das Tolle am Ganzen ist: Es sind noch 1-2 Arbeitsplätze frei! Zur Verfügung stehen grossflächige Designer-Tische, Errex-Regale, Internet, Drucker, herrlich feiner Kaffee sowie zahlreiche erfrischende Charaktere. Weitere Bilder findet ihr auf Flickr.
Interessierte melden sich am besten bei Tanya (tanya@ginetta.ch/079 601 46 57).

Ausgetauscht wurden Meinungen und Anregungen zu Luke Wroblewski’s Werk «Mobile First». Der Begriff «Mobile Experience» – das Benutzererlebnis auf mobilen Geräten, von der Gestaltung bis zum Verhalten – beschäftigt derzeit jeden UX Designer. Luke Wroblewski hat sein ganzes Know-how zu diesem Thema in ein kompaktes Buch gefasst, um das Leben der Designer, und schlussendlich jedes mobilen Benutzers zu erleichtern. Das Fazit über das Buch war doch im Allgemeinen eher durchzogen, zumal es erfahrenen Konzeptern, Designern sowie dem täglichen Anwender keine wirklichen Neuerungen bringt. Ein Wermutstropfen ist zudem der Umstand, dass der Autor sich zu stark auf den Optimalfall fokussiert resp. auf die tatsächlich problematischen Fälle nicht eingeht. Aufgrund dessen hielten sich die Begeisterungsstürme, trotz brandaktueller Thematik, denn auch in Grenzen.
Positiv anzumerken ist, dass die übersichtliche und bildlich gut dokumentierte Zusammenstellung des Themas dem Leser resp. Designer einen fundierten Überblick über das Benutzererlebnis auf mobilen Geräten verschafft. Auch vermag es ihn auf bestimmte Themen zu sensibilisieren. Unbestritten hält der Einsteiger mit diesem Druckerzeugnis eine solide Grundlage und ein hilfreiches Nachschlagewerk für den Alltag in den Händen.
Alles in allem ist festzuhalten, dass es sich beim gestrigen Meetup des UX Book Clubs um einen überaus gelungenen Anlass handelte. Gleichgesinnte konnten untereinander diskutieren, philosophieren oder sich einfach über die täglichen Herausforderungen des Designens und Konzipierens im Alltag austauschen. Ich persönlich konnte interessante Kontakte knüpfen und UX Experten von unterschiedlich grossen und renommierten Unternehmungen kennen lernen. Und wen den kleinen Hunger plagte, konnte mal eben herzhaft zugreifen und sich mit feinen Leckereien aus der lokalen Backstube verköstigen.