Die bisherige Website konnte unsere steigenden Ansprüche und wachsenden Bedürfnisse nicht mehr vollumfänglich befriedigen. Wir hatten das Ziel, die Besucher schneller darüber zu informieren, wer wir sind und was wir tun. Bei der Konzeption und Gestaltung der neuen Webseite sind wir systematisch und iterativ vorgegangen.
Zunächst stellte sich die Frage, was die Besucher von unserer Website überhaupt erwarten? Antwort: Informationen zu unseren Dienstleistungen, Referenzen, Kompetenzen und Kontaktangaben. So weit, so gut.
In einem ersten Anlauf haben wir versucht, die Inhalte auf einzelne Seiten und Unterseiten zu verteilen. Diese Idee mussten wir bereits anhand der komplizierten Auslegeordnung wieder verwerfen. Wir haben gelernt: Klarheit entsteht nicht durch die Aufteilung der Inhalte auf hierarchisch angeordnete Seiten. Viel wichtiger ist, dass die Inhalte schnell zugänglich und leicht verständlich sind.
Im zweiten Ansatz haben wir die Navigation auf eine Ebene reduziert und den Blog speziell hervorgehoben. Auf der Startseite sollte unser benutzerzentriertes Vorgehen illustriert werden. Ausserdem wollten wir die Referenzen prominenter machen und das Team in den Mittelpunkt rücken. Doch die Inhalte kamen nicht wirklich zur Geltung. Wir haben gelernt: Inhalte sollen sich nicht gegenseitig konkurrenzieren. Wichtiger ist, dass die Besucher zunächst einen Überblick erhalten. Danach sollen sie selber entscheiden, welche Inhalte sie persönlich vertiefen wollen.
In der dritten Runde haben wir schliesslich intensiv darüber nachgedacht, wie wir die Navigation noch reicher und aussagekräftiger gestalten können. Wir experimentierten so lange, bis die Inhalte schliesslich selbst zur Navigation wurden. Jedes Kapitel auf der Startseite funktioniert nun als Zusammenfassung der dahinterliegenden Inhalte. Das ist übersichtlich und informativ. Damit stellen wir auch auf unserer eigenen Webseite die Benutzer konsequent ins Zentrum. Das klassische Menu hingegen haben wir abgeschafft.
Wir haben gelernt: Auch oft Bewährtes ist nicht immer und überall die beste Lösung. Wir müssen bestehende Konzepte laufend anpassen, überdenken und weiterentwickeln. Nur so schaffen wir es, der Zeit einen kleinen Schritt voraus zu sein.
Dank dem vollen Einsatz des ganzen Teams konnten wir die neue Website mit viel Liebe zum Detail in kürzester Zeit ausarbeiten und heute präsentieren. Die cmsbox ist und bleibt das CMS unserer Wahl. Auch die etwas unkonventionelle Informationsarchitektur konnten wir mit dem System problemlos umsetzen.
Wir sind stolz auf unsere neue Website. Wie gefällt sie Euch? Über Feedback freuen wir uns ganz besonders.
Gib uns Dein Feedback & Du gewinnst mit etwas Glück eines von 3 handgemachten Ginetta™ Notizbücher:
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(02.03.11 - 11:18)
So bin ich dieses Jahr zum ersten Mal mit grosser Vorfreude nach Basel gereist, um gemeinsam mit 180 anderen UnternehmerInnen am Startup Camp teilzunehmen. Ich wusste nicht so genau mit was ich rechnen konnte, aber dieser Tag hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Foto von Amazee Labs
Neben den vielen Gelegenheiten zum «Netzwerken», fand ich die Podiumsdiskussion zum Thema «growing pains of a Startup» sehr interessant. Begeistert haben mich zwei Präsentationen ganz besonders. Dies aus dem Grund, weil die Inhalte einige Parallelen zu unserer Arbeit aufweisen.
Lukas Fischer, Geschäftsführer von NetNode, brachte uns in seiner Präsentation die Methode von Lean-Startups anhand von 13 Do’s & Dont’s näher. Seine Präsentation (über SlideShare abrufbar) begann mit der Anzahl von erfolglosen Startups (70%!). Diese fallen nicht durch, wegen einem fehlerhaften Produkt, sondern weil sie nicht den Kundenbedürfnissen entsprechen.
Startwerk hat die Lean Startup Idee kurz und bündig beschrieben: «Schnell in der Entwicklung, nah am Kunden und hochflexibel». Mehr will ich an dieser Stelle zur Methode nicht schreiben.
Ginetta™ ist in diesem Sinne kein Startup, jedenfalls bieten wir kein Produkt an, sondern eine Dienstleistung. Unser Fokus in unserer Arbeit zeigt Ähnlichkeiten mit der Lean Startup Methode. Die Kundenbedürfnisse werden bei uns Benutzerbedürfnisse genannt. Sie stehen im Zentrum jedes Projektes. Wir analysieren diese jeweils am Anfang jedes Projektes.
Unser Vorgehen ist geprägt durch kurze Iterationen. Wir überprüfen unser Ergebnisse mit Benutzern und Kunden. So stellen wir sofort fest, was besser und weniger gut funktioniert. Diese Methode erlaubt uns auch, dass Feedback unmittelbar einzuarbeiten und so das Produkt laufend zu verbessern.

Foto von Corsin Camichel
Meine vierte Session war bei Roland Stahel von Echt Praktisch. Bei Roland ging es darum, dass das menschliche Gehirn sich Bilder besser merken kann, als Wörter. Er zeigte uns wie man mit den richtigen Stiften und ein paar Strichen, Worte in Illustrationen erfasst. Und dies tat er mit seinem rethorischen Talent und viel Witz!
Die Herausforderung beim Illustrieren sehe ich jeweils in der Abstraktion und darin, dass Wesentliche hervorzuheben. Den Icons und illustrative Elemente sollen dem Benutzer helfen, eine Benutzeroberfläche zu verstehen. Wir als Designer müssen begreifen, was die Website oder die Applikation dem Benutzer vermitteln will. Aber auch, was der Benutzer glaubt, was vermittelt werden muss.
Für das nächste Startup Camp im 2012 bin ich gerüstet. Das Thema meiner Präsentation geistert bereits in meinem Kopf herum!
Herzlichen Dank an das Organisationsteam, die einen so lebendigen Anlass möglich gemacht haben. Und den Sponsoren, die auch für die nötige Erfrischung zwischendurch gesorgt haben!
Fotos vom Event gibt's auf Flickr.
Die Präsentation von Roland hat definitiv am meisten gerockt. Und du hattest Glück dieses Jahr, es war sicher das beste der letzten drei Jahre. Ich bin selbst gespannt (aber zuversichtlich) ob sich die Qualität halten kann.
(28.02.11 - 17:08)
Der Plan: Von der Mittelstation in einem 1-¾ stündigen Schneewanderung das Schilthorn zu erreichen. Die Umsetzung: Das Schilthorn zwar erreicht, mehrheitlich durchs Gras und mit einem Umweg.

Oben angekommen empfing uns das einzigartiges Berner Bergpanorama. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen des bereits fortgeschrittenen Nachmittags, gepaart mit guten Gesprächen, die für einmal nichts mit Webdesign zu tun hatten.
Den Ausflug rundeten wir im Restaurant Hirschen in Erlenbach ab. Hier wurden wir mit viel Herzlichkeit empfangen. Das Essen war vorzüglich. Wir empfehlen das Restaurant gerne weiter. Ein Besuch lohnt sich!
Auf der Heimreise waren wir uns einig. Es war eine willkommene Abwechslung, als Team in eine völlig andere Umgebung einzutauchen und über andere Themen zu sprechen. Auch wenns nur ein halber Tag war. Es war mehr als nur Aussicht!
Ein paar weitere Bilder gibts bei Flickr.
Beeindruckend an diesem Morgen waren nicht nur die spannenden Gäste des Creative Mornings und das tolle Studio von Joiz, sondern auch Alexander Mazzaras Präsentation.

Foto von philippkueng.ch
Fernsehen ist ein soziales Happening. Heute schauen wir mit Freunden TV. Gleichzeitig surfen wir im Internet und tauschen uns mit anderen über Social Media Kanälen wie Twitter und Facebook aus. Das bestätigt auch die kleine Umfrage im Kreis von CreativeMornings. Laptops und Mobile Devices hingegen sind zur Interaktion gebaut. Das ist auch gut so.
Sobald also eine Sendung startet, wird auf der Website einen Bereich mit weiterführenden Informationen zur Verfügung stehen. Hier wird der Betrachter in Echtzeit aufgefordert, seinen Kommentar abzugeben. Oder die Sendung zu «naizen». Naiz ist hier das neue Like!
Auf dem Fernsehmonitor hat man so die Möglichkeit den Verlauf der Likes anzuzeigen oder gar die Avatare der Kommentierenden einzublenden.
Ein kurzer Trailer mit der charmanten Moderatorin Alexandra Maurer zeigt den Einsatz des Greenscreens. Man wolle die Sendungen in virtuellen Studios produzieren. Dafür braucht es «nur» einen Greenscreen-Room und einen tollen virtuellen Raum. Dieser lässt sich ein- und ausblenden. Zeitintensive Montagen- und Umbauarbeiten fallen dadurch weg.
Diese virtuellen Räume werden für Joiz in Los Angeles produziert. Kreative Leute mit den geforderten Fähigkeiten sind in der Schweiz scheinbar nicht zu finden. Eine Nische für eine neue Geschäftsidee?

Foto von philippkueng.ch
Alexander zeigt uns zum Abschluss noch zwei Vorfilme. Und obwohl ich nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre, haben diese meinen Appetit auf mehr geweckt. Die hochprofessionellen Vorfilme gefallen mir ausgezeichnet. Der Einsatz von modernen Visuals mit viel Weissraum. Aber auch der schnellen Wechsel der Bilder macht Stimmung!
Vielen Dank an Alexander Mazzara und dem Joiz-Team für den vielseitigen Einblick. Wir wünschen Euch mit diesem innovativen Konzept viel Erfolg zum Sendestart!
Weitere Fotos zum Event gibts bei Flickr.
Wenn ich noch ergänzen darf, mehr Fotos gibt es in unserem Flickr-Stream: http://www.flickr.com/photos/joiztv/
(28.02.11 - 17:10)